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Man lässt keine
Menschen ertrinken.
Punkt.

Das tausendfache Sterben an der europäischen Außengrenze darf nicht weitergehen. Seenotrettung ist humanitäre Pflicht und staatliche Aufgabe. Alle Menschen, die bei ihrem Weg über das Mittelmeer ertrinken, haben Schutz und eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien gesucht. Verfolgung, Krieg, Armut, Unrecht und Klimawandel haben sie dazu gebracht, ihre Heimat zu verlassen. 

Wir, das Aktionsbündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten“, sind davon überzeugt, dass jedes Leben in Seenot gerettet werden muss. Daher unterstützen wir die zivilen Seenotrettungsorganisationen, die dem Ertrinken nicht tatenlos zusehen, sondern da humanitär handeln und Menschenleben retten, wo staatliche Seenotrettung fehlt.  Wir vertreten ein breites gesellschaftliches Spektrum – Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Unternehmen, Gewerkschaften, Kirchen, Kommunen, Kultureinrichtungen, Sportverbände, Schulen, soziale Bewegungen und lokale Bündnisse. 

Uns eint die Überzeugung, dass eine menschenrechtsbasierte Migrations- und Flüchtlingspolitik möglich ist. Wir erwarten von den europäischen Regierungen überzeugende Lösungen.

I PFLICHT ZUR SEENOTRETTUNG

Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssen dies auf dem Mittelmeer gewährleisten.

II KEINE KRIMINALISIERUNG

Die zivile Seenotrettung darf nicht länger kriminalisiert oder behindert werden.

III FAIRE ASYLVERFAHREN

Bootsflüchtlinge müssen an einen sicheren Ort gebracht werden, wo sie Zugang zu einem fairen Asylverfahren haben. Dazu haben sich die europäischen Staaten verpflichtet. Das Non-Refoulement-Gebot ist zwingendes Völkerrecht: Menschen dürfen nicht zurück in Länder gebracht werden, wo ihnen Gefahr droht und sie rechtlos sind.

IV 'SICHERE HÄFEN' ERMÖGLICHEN

Städte und Kommunen, die zusätzliche Schutzsuchende aufnehmen möchten, sollen diese Möglichkeit erhalten.

#WIRSCHICKENEINSCHIFF

EIN ZEICHEN
DER MENSCHLICHKEIT.

Alle staatlichen Seenotrettungsprogramme im Mittelmeer sind heute eingestellt. Selbst die wenigen zivilen Rettungsorganisationen werden kriminalisiert – nachdem sie anfangs für ihren ehrenamtlichen Einsatz national und international gefeiert wurden. Wir wollen dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen. Je mehr Menschen und Organisationen sich gemeinsam für Seenotrettung einsetzen, desto eher kann die Katastrophe beendet werden.

Wir dürfen uns an das tausendfache Sterben nicht gewöhnen oder es gar zum zynischen Kalkül machen, so groß die politische Aufgabe auch sein mag.

Das Bündnis United4Rescue soll ein Zeichen der Menschlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft sein. Wir machen als offene Plattform sichtbar, dass es eine Mehrheit für Humanität und Menschenrechte gibt. 

WER STEHT HINTER DEM BÜNDNIS?

United4Rescue wird von einem unabhängigen, gemeinnützigen Trägerverein getragen. Viele Mitglieder des Vereins setzen sich bereits seit Jahren für die zivile Seenotrettung ein und unterstützen das Bündnis mit ihrer Expertise und ihren Kontakten.

WIE HILFT UNITED4RESCUE?

Das Bündnis unterstützt die zivile Seenotrettung aus Spenden und Fördermitteln von Personen und Organisationen, die helfen wollen.

WELCHE RETTUNGSORGANISATIONEN WERDEN VON UNITED4RESCUE UNTERSTÜTZT?

Als Bündnis wollen wir organisationsübergreifend verschiedene Rettungsorganisationen unterstützen und vor allem dort helfen, wo akut Geld für Rettungseinsätze fehlt. Unsere Spendenaktion #WirschickeneinSchiff für ein zusätzliches Rettungsschiff, das von Sea-Watch betrieben wird, ist nur die erste Aktion.

WIE KÖNNEN EINZELPERSONEN UNITED4RESCUE UNTERSTÜTZEN?

Einzelpersonen können ab dem 3. Dezember 2019 das Bündnis durch eine Fördermitgliedschaft oder mit Einzelspenden unterstützen.

WIEVIEL KOSTET EIN RETTUNGSSCHIFF?

Für professionelle Rettungseinsätze geeignete hochseetaugliche Schiffe werden ab einer Million Euro angeboten. In dieser Größenordnung wird auch der Kaufpreis für das Schiff liegen, das wir kaufen. Der genaue Kaufpreis ist noch nicht bekannt.

WANN WIRD DAS RETTUNGSSCHIFF AUSLAUFEN?

Unser Ziel ist, dass das Schiff so schnell wie möglich in den Einsatz kommt. Wir hoffen, dass das Schiff bereits im Frühjahr 2020 auslaufen kann. Zahlreiche Schritte sind im Vorfeld nötig: Die nötigen Spenden müssen gesammelt, ein geeignetes Schiff muss zum Kauf angeboten werden. Das Schiff muss für Rettungseinsätze umgebaut und ausgestattet – und schließlich ins Mittelmeer überführt werden.

UNTER WELCHER FLAGGE SOLL DAS SCHIFF FAHREN?

Das Rettungsschiff wird unter deutscher Flagge fahren.