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30.11.2020 Evangelische Landeskirche in Württemberg spendet 75.000 Euro an United4Rescue

Unser Bündnispartner, die Evangelische Landeskirche in Württemberg spendet 75.000 Euro für unser neues Schiff. Wir freuen uns sehr und haben mit der Präsidentin der Landessynode, Sabine Foth, über das Engagement der Landeskirche gesprochen. 
 
Wie war der Weg von der Idee, als Landeskirche das Bündnis zu unterstützen? 
 
Aus der Mitte der Landessynode wurde bereits Anfang des Jahres der Antrag gestellt, dass die Landeskirche dem Bündnis United4Rescue beitrete. Auch die finanzielle Unterstützung durch die Landeskirche und die Kirchengemeinden war im Antrag gewünscht. Die Landeskirche trat nach Beschluss von Landesbischof Dr. h.c. Frank July dem Bündnis im Frühjahr des Jahres bei und empfahl den Gemeinden der Landeskirche, dies ebenso zu tun. Nach synodaler Beratung in den Fachausschüssen der Landessynode wurde der Antrag mit ganz breiter Mehrheit angenommen, so dass nun auch die beantragten Mittel in Höhe von 75.000€ freigegeben wurden. 
 
 
Gab es Hindernisse und Kontroversen, was fand schnell Zustimmung?
 
Nahezu zeitgleich mit dem Antrag des Gesprächskreises Offene Kirche in der Tagung der württembergischen Landessynode in diesem Frühjahr, hat Landesbischof Dr. h.c. July, den Beitritt zum Bündnis United4Rescue erklärt. Der erste wichtige Schritt, vielleicht auch die erste Hürde war damit schon genommen. Die kontroverse Diskussion innerhalb der Kirche, ob die Unterstützung durch Kirchensteuermittel oder ausschließlich durch Spenden erfolgt, ist sicherlich eine Frage, der wir uns weiterhin zu stellen haben. Jetzt freue ich mich aber erst einmal über die finanzielle Unterstützung. 
 
Warum ist für Sie das Engagement der Landeskirche für die zivile Seenotrettung wichtig?
 
In der Bibel finden wir zahlreiche Fluchtberichte, der Einsatz für Flüchtlinge ist also eigentlich ein urchristliches Thema. Die Bilder von ertrunkenen Flüchtlingen stehen, davon gehe ich aus, uns allen vor Augen. Dass wir niemanden ertrinken lassen dürfen, darüber sind sich sicherlich alle Menschen einig. Jedes Leben ist kostbar. Natürlichen müssen wir, so wie wir es als Landeskirche seit vielen Jahren tun, auch weiterhin Hilfe vor Ort leisten. Mir gefällt der Begriff „flüchtlingsbereite Kirche“, der eigentlich schon für sich steht. Das Engagement der Landeskirche für die zivile Seenotrettung ist nur eine Konsequenz hieraus.
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