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FAQ

WER STEHT HINTER DEM BÜNDNIS?

United4Rescue wird von einem unabhängigen, gemeinnützigen Trägerverein getragen. Viele Mitglieder des Vereins setzen sich bereits seit Jahren für die zivile Seenotrettung ein und unterstützen das Bündnis mit ihrer Expertise und ihren Kontakten.

WIE HILFT UNITED4RESCUE?

Das Bündnis unterstützt die zivile Seenotrettung aus Spenden und Fördermitteln von Personen und Organisationen, die helfen wollen.

WELCHE RETTUNGSORGANISATIONEN WERDEN VON UNITED4RESCUE UNTERSTÜTZT?

Als Bündnis wollen wir organisationsübergreifend verschiedene Rettungsorganisationen unterstützen und vor allem dort helfen, wo akut Geld für Rettungseinsätze fehlt. Unsere Spendenaktion #WirschickeneinSchiff für ein zusätzliches Rettungsschiff, das von Sea-Watch betrieben wird, ist nur die erste Aktion.

WIE KÖNNEN EINZELPERSONEN UNITED4RESCUE UNTERSTÜTZEN?

Einzelpersonen können das Bündnis durch Einzelspenden oder eine Fördermitgliedschaft unterstützen.

WIEVIEL KOSTET EIN RETTUNGSSCHIFF?

Für professionelle Rettungseinsätze geeignete hochseetaugliche Schiffe werden ab einer Million Euro angeboten. Das Bündnisschiff konnte mit einem Gebot von 1,3 Millionen erworben werden.

Wann wird das Bündnisschiff in See stechen können?

Das Bündnisschiff hat Ende Februar seinen ehemaligen Heimathafen Kiel verlassen. Nach einem kurzen Werftaufenthalt geht das Schiff direkt in den Einsatz. Wir rechnen damit, dass das Schiff bereits Anfang April, also zu Ostern, seine erste Rettungsmission fahren kann.

UNTER WELCHER FLAGGE SOLL DAS SCHIFF FAHREN?

Das Rettungsschiff wird unter deutscher Flagge fahren.

Warum ist Sea-Watch die Besitzerin des Bündnisschiffes?

Es war von Anfang an klar, dass das Bündnisschiff professionell und unter deutscher Flagge betrieben würde. Sea-Watch hat jahrelange Erfahrung in der Seenotrettung und besitzt alle notwendigen Zertifikate, die es für den nachhaltigen Betrieb eines Rettungsschiffes braucht. Daher ist es der logische Schritt für United4Rescue, das Bündnisschiff an Sea-Watch zu geben.

Veranlassen nicht die geretteten Menschen durch Kontaktaufnahme in ihre Heimat weitere Menschen diesen gefährlichen Weg zu gehen?

Zunächst ist festzustellen: Es gibt keinerlei Belege für die Behauptung, dass die zivile Seenotrettung Menschen dazu veranlasst, sich auf den Weg zu machen. Diverse Studien haben dies gezeigt: Es gibt keinerlei Korrelationen und der sogenannte Pull-Effekt hat keine faktische Grundlage. Flüchtlinge sind bereits im Mittelmeer ertrunken, lange bevor die zivilen Seenotrettungsorganisationen gegründet worden sind. Und selbst wenn die Behauptung stimmen würde: Menschen absichtlich ertrinken zu lassen, um andere Menschen von ihrer Flucht abzuhalten ist eine zynische, barbarische Kalkulation. Eine Abschreckungslogik, die Menschen ertrinken lässt, darf niemals das Kalkül europäischer Politik sein.